Reiseplanung

Die Saison naht und es wird Zeit, sich Gedanken über die Terminplanung zu machen. Ob das ein Trainingslager auf Mallorca, ein Rennen in der näheren Umgebung oder in Übersee ist, viele Abläufe sind gleich. Je sorgfältiger geplant wird, umso mehr trägt es zu einem erfolgreichen Event  bei.

Zeitplanung

Die Zeitplanung ist bei mir auf der Liste ganz oben. Nach Möglichkeit plane ich immer etwas Zeitpuffer für unerwartete Verzögerungen wie Streiks oder verlorene Koffer ein. Und auch im weiteren Verlauf nach der Anreise plane ich großzügig Zeit ein, das vermeidet Stress und ermöglicht ein entspanntes Rennen. Elementar ist der Ablaufplan einer Veranstaltung. So mache ich mich mit dem Ablauf vertraut, bin bestens informiert und habe immer die neusten Updates vom Veranstalter, falls es kurzfristige Änderungen oder Hinweise gibt.

Rechtzeitig packen!

Um nichts zu vergessen packe ich mein Equipment schon bereits zwei Tage vor der Abreise. Dabei prüfe ich auch nochmal die Ausrüstung um gegebenenfalls letzte Reparaturen vornehmen oder Ersatz besorgen zu können. Hilfreich und unterstützend kann dabei eine Packliste sein.

Material immer ins Handgepäck!

Besonders bei der Anreise mit dem Flugzeug muss man sich mehr Gedanken ums Gepäck machen, da Koffer auch mal verloren gehen können. Meine Wettkampfausstattung packe ich soweit das möglich ist ins Handgepäck. Bei Laufwettbewerben stellt das keine allzu große Herausforderung dar, aber bei einem Triathlon sieht das schon anders aus. Für die Ausrüstung, die nicht ins Handgepäck passt, versuche ich eine Alternative einzuplanen. So reise ich zu Wettkämpfen oft in einem Paar Ersatzlaufschuhen an, mit denen ich zur Not starten könnte, und recherchiere  im Vorfeld eines Triathlons, wo ich ein Rad leihen oder Ersatzteile bekommen könnte.

Transport vor Ort

Den Transport vor Ort sollte man besonders für den Renntag genau planen. Dazu ist es hilfreich nach Streckensperrungen zu schauen und zu überprüfen ab wann diese in Kraft treten. Auch der öffentliche Nahverkehr ist manchmal von Streckensperrungen betroffen. Bei längeren Punkt-zu-Punkt Rennen stellt sich auch die Frage, ob man die Unterkunft lieber in der Nähe des Starts oder Ziels wählt.

Support Crew

Auch wenn man im Wettkampf auf sich allein gestellt ist, hilft eine „Support Crew“ an der Strecke zumindest mental. Aber auch die Support Crew sollte man unterstützen. Für sie ist es von Vorteil, wenn sie eine realistische Zeitplanung des Wettkampftages und der Strecke bekommt. Hat man einen Fotografen in seiner Support Crew, weil man schöne Bilder vom Wettkampf haben möchte, sollte das vor dem Wettkampf besprochen werden. Dazu gehören die Startnummer, die Tracking-Möglichkeiten und auch die Stellen, an denen fotografiert werden soll. Bei meiner Marathonteilnahme hieß es dann vom Fotografen beispielsweise „Bei Kilometer 17 die Kurve ganz rechts anlaufen und lächeln“. Somit sind tolle Fotos garantiert. Zum Schluss sollte unbedingt noch ein Treffpunkt nach dem Rennen vereinbart werden, da sich im Zielbereichen sehr alle Athleten aufhalten und es oft unübersichtlich ist.

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