Mein Rennen in Frankfurt

Am Sonntag war es wieder soweit, der Frankfurt City Triathlon stand wieder vor der Tür.  Für mich ist es immer das Highlight des Jahres, denn die Stimmung vor Ort ist super.

Für die Anreise zum Langener Waldsee nehme ich die S-Bahn und das Fahrrad. Das Rad kann zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr eingecheckt werden  und es besteht danach die Möglichkeit, die Starts der anderen Startgruppen anzuschauen. Ab 9:36 Uhr startet dann meine Startgruppe mit einem Rolling Start.

Den Rolling Start empfinde ich immer etwas als Lotterie, man weiß nie so genau wo man steht oder wie sich das Feld verhält. Im Kraichgau hat es dieses Jahr ganz gut gepasst, in Frankfurt  stand ich wohl etwas zu weit hinten. C’est la vie. Trotzdem lief mein Schwimmen äußerst gut und es stand eine klare Verbesserung, sowohl absolut, als auch relativ, gegenüber dem Vorjahr in den Ergebnislisten. Auch wenn Ironman die Daten nicht ganz so kundenfreundlich wie der Frankfurt City Triathlon/mikatiming  veröffentlicht, zeigt sich ganz klar eine Annäherung der Abstände bei Neoprenfreigabe.

Der Wechsel in T1 verlief ebenfalls problemlos und mit einer klaren Verbesserung gegenüber 2018.

Beim Radfahren war ich absolut schneller, was zum Teil sicher durch das Material kommt. Gefühlt bin ich etwas defensiver als letztes Jahr gefahren und war auch relativ zum Feld langsamer, sowohl absolut, als auch in der AK.

Der Wechsel in T2 verlief ebenfalls schneller als im Vorjahr und ich bin auch da äußerst zufrieden.

Das Laufen ist in Frankfurt immer ein ganz besonderes Erlebnis. Ich liebe einfach diese Kulisse. Die Mischung aus Alt- und Großstadt ist in Frankfurt einfach toll. Allerdings auch wahnsinnig fordernd. Die Mischung aus Kopfsteinpflaster und engen Kurven wird definitiv keine Bestzeiten produzieren. Meine Laufzeit war dieses Jahr etwas langsamer als 2018.

Als Experiment bin ich in diesem Wettkampf komplett ohne Zeitmessung gestartet um zu sehen ob es eine Auswirkung auf meinen Wettkampf hat. Wirklich verändert hat sich bei mir nichts, da ich auch mit Uhr nicht ständig auf selbige schaue. Die Analysemöglichkeiten nach dem Wettkampf sind mit eigenen Daten etwas genauer, aber prinzipiell reichen die vom Veranstalter bereitgestellten Daten für eine Analyse aus. Für diesen Blog habe ich auch nur die Daten aus den offiziellen Ergebnislisten im Internet für meine Auswertungen verwendet.

Was bleibt als Fazit vom Wettkampf?

Es war toll! Super Stimmung, schnellere Zeiten, tolles Wetter und eine stärkere Konkurrenz. Dazu eine tolle Organisation und ein reibungsloser Ablauf. Das Experiment „Wettkampf ohne Uhr“ hat sehr gut funktioniert und ich werde das sicher beibehalten.
Last but not least: Ich sollte nur noch bei Wettkämpfen mit Neoprenverbot starten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.