Throwback Thursday: Toronto Island Triathlon

Vor einem Jahr bin ich im Rahmen des Toronto Island Triathlons beim Swim Run gestartet. Die Startunterlagen wurden zusammen mit der Fährfahrkarte noch an Land ausgegeben. Schon die Fahrt mit der Fähre nach Toronto Island am frühen Morgen ist ein besonderes Erlebnis. Der Wind weht einem um die Nase und der Blick auf Toronto ist einzigartig.

Auf Toronto Island angekommen habe ich meinen Platz in der Wechselzone eingerichtet. Einfach nur Schuhe, Sonnenbrille, Startnummernband und Mütze abzulegen ist als Triathlet richtig ungewohnt.

Als nächstes stand ein Interviewtermin mit Claire Duncan auf meinem Zeitplan. Es ist schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt in einer Fremdsprache kurz vor dem Start ein Interview zu geben. Für das Erlebnis eines Auslandswettkampfs ist das noch eine Steigerung und ich kam mir wie ein Profi vor dem Start auf Hawaii vor.

Honoured to have international media covering our race! Mark of German photography company Red Leaf Photography is doing our swim-run today and is here in Toronto to take photos of the beautiful Toronto skyline for a German magazine featuring Canadian tourism.

Gepostet von MultiSport Canada am Sonntag, 19. August 2018
Interview mit Claire Duncan / Multisport Canada

Kurz vor dem Start wurde noch verkündet, dass die Temperatur unterhalb der Grenze für das Neoprenverbot liegt, was bei der Mehrheit der Teilnehmer zu Begeisterungsstürmen geführt hat. Da ich mich bei den geringen Freigepäckmengen zwischen Stativ und Neoprenanzug entscheiden musste, bin ich trotzdem ohne Neo gestartet.

Der Start selbst war ein Wellenstart aus dem Wasser. Der Schwimmkurs mit 2 Wendepunkten war gut markiert und ich hab mich versucht im Wasserschatten der anderen Schwimmer zu halten, was auch ganz gut funktioniert hat. Auf dem Weg zur Wechselzone muss man durch tiefen Sand laufen und so hatte ich die Möglichkeit etwas Zeit gut zu machen.

Die Laufstrecke war ein Kurs mit mehreren Runden, was ideal für die Zuschauer war. Dank der Altersklasse auf der Wade konnte man auch genau sehen ob man von Konkurrenten aus seiner Altersklasse überholt wurde. Das ist eine tolle Idee und verleiht dem ganzen Event in Kombination mit dem Wellenstart einen Renncharakter.

Laufstrecke mit Blick auf den CN Tower

Nach dem Ziel hat man dann bei Cola und Pizza auf die Siegerehrung gewartet. Besonders toll fand ich hier, dass man sich als Sportler etwas von den Athletenständen holen konnte und sich dann zu seinen Freunden auf die Wiese setzen konnte, auch wenn die nicht am Wettbewerb teilgenommen haben. Das  verkürzt die Wartezeit auf die Siegerehrung und man kann in Ruhe etwas essen.

Die Siegerehrung war für mich auch etwas ganz besonderes, da ich mir meinen ersten Sieg in der Masters-Kategorie erkämpft habe.

Überfahrt nach Toronto

Diese Veranstaltung kann ich absolut empfehlen, auch wenn ein Rennen in Übersee immer mit etwas Mehraufwand verbunden ist. Die tolle Kulisse ist es allemal wert und auch für einen Urlaub bietet Toronto jede Menge Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in der näheren Umgebung.

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