Sport in Zeiten des Virus

Die momentane Situation hat schon etwas Seltsames. Hamsterkäufe, Veranstaltungsabsagen, Schließung von vielen kulturellen Einrichtungen und sogar Schulschließungen. Und ich schreibe hier über Sport. Ist das wichtig? Nein, im Moment ist Sport eigentlich völlig unwichtig. Wichtig ist es gesund zu bleiben oder zu werden. Aber wenn alle anderen Freizeitbeschäftigungen mehr oder weniger verboten sind, bleibt außer Training nicht viel übrig. Und dann ist Sport wichtig, um nicht völligen Lagerkoller zu bekommen.

Wie ändert sich mein Training durch die Eindämmungsmaßnahmen?

Im Prinzip ändert sich nicht viel. Schwimmen entfällt durch die Schwimmbadschließungen natürlich, aber Laufen und Radfahren ist in einem normalen Umfang alleine oder mit dem Partner möglich.

Was sich noch ändern kann, oder ziemlich sicher wird, ist meine Wettkampfplanung. Meine Saison wollte ich mit einem Start bei Frankfurt-Eschborn am 1. Mai beginnen. Ich aber glaube nicht dass das Rennen es stattfindet. Auch die Durchführung des Ironman 70.3 Kraichgau Anfang Juni betrachte ich als eher unsicher. Damit ist für mich der Ironman 70.3 Nizza dieses Jahr der einzige A-Wettkampf, falls er stattfindet.

Wie wirkt sich das jetzt auf meine Trainingsplanung aus?

Ich werde länger unspezifisch trainieren und die spezifischen Trainingseinheiten schon im Hinblick auf den Ironman 70.3 Nizza planen. Das hat den Vorteil, dass ich mir über die verpassten Schwimmeinheiten gar keine Gedanken machen muss. Sollte es in nächster Zeit zu einer Ausgangssperre, ähnlich der Situation in Frankreich, Italien und Spanien, kommen, werde ich hauptsächlich auf der Rolle weitertrainieren. Das ist zwar nicht optimal, aber ich werde dann in Nizza ganz sicher von einer starken Radform profitieren.

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