2020 keine Rennen mehr?

Angesichts der momentanen Situation mit Ausgangsbeschränkungen, Reisebeschränkungen, der Absage von sportlichen Großereignissen wie der Fußball-EM oder Olympia, glaube ich 2020 nicht mehr an Rennen für Amateure.

2020 keine Rennen mehr!

Schadet das meiner Motivation?

Nicht im Geringsten. Ich trainiere nach wie vor, nur durch den Entfall von festen Rennterminen und -distanzen kann ich das Training viel freier gestalten.

Schadet es meinem Training?

Schaden nicht, es schränkt nur ein. Ohne Schwimmen fehlt mir zwar ein Krafttraining für den Oberkörper, dass die Beine wenig belastet, dafür fokussiere ich mich auf einen Radblock. Die wirklich schweren Einheiten mache ich komplett auf der Rolle, um sowohl die Unfall- als auch Ansteckungsgefahr zu minimieren. Das führt aber auch dazu, dass ich sehr gezielt trainiere und mich auch an meinen polarisierten Trainingsaufbau halte. Meine Laufeinheiten sind zwar nach wie vor im Freien, aber mit deutlich reduzierter Intensität.

Macht sich das veränderte Training in meiner Leistung bemerkbar?

Ja. Es wird sich auf alle Fälle bemerkbar machen. Meine Schwimmleistung wird sinken, auch wenn ich das momentan nicht mit Zahlen belegen kann. Dafür wird meine Radform besser werden, auch wenn es noch zu früh ist, um das zweifelsfrei belegen zu können. Bei meiner Laufform wird es keine großen Unterschiede geben, da sie momentan auch nicht im Fokus steht.

Ändert sich für mich der Spaßfaktor im Training?

Nein. Ausdauersportler zu sein bedeutet im Grunde immer zu trainieren. Da ich in erster Linie für mich selbst trainiere und Spaß daran habe mich selbst zu verbessern, ändert sich daran nichts.

Was wegfällt sind Aktivitäten, die kein gezieltes Training sind, aber viel Spaß machen, wie Radtouren oder ein Tag am See mit Freunden. Die moderne Kommunikationsmöglichkeiten schaffen hier zum Glück Alternativen.

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